Sprich doch mehr.

März 31, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich bin verloren. Verloren in meiner Sehnsucht nach deiner Stimme, deinen Worten und deiner Art, die verbergen soll, dass du dich kümmerst und es trotzdem lauter in die Welt hinausschreit, als gut für uns beide ist.

Ich warte darauf, dass das Telefon klingelt und du in das Gespräch einsteigst, dass du schon minutenlang in deinem Kopf geführt haben musst, ganz selbstverständlich davon ausgehend, dass auch ich das tat und nur darauf warte, dass deine Stimme mit meiner Stimme zu einer Stimme wird. Dein Lachen lässt mich flattern, aber nicht so .. nicht so. Ich weiß, dass wir nur sind, was wir sind und ich liebe es. Frage mich nicht, was gewesen wäre, wenn .. Und trotzdem flattert alles, lässt mich zittern und mitlachen, aber mehr über mich und uns als dich. Vielleicht auch ein wenig über die Lüge, denn natürlich frage ich mich, was und wie, wenn und falls ..

Dieses Gefühl, dass wir beide nicht genug bekommen, obwohl die Minuten und Stunden verstreichen und kaum eine vergeht, in der nicht Worte zwischen uns hin und her wechseln würden. Ein Wort, das sich an das andere reiht und mit ihm im Kreis dreht, bis der Schwindel sie ergreift, sie taumeln lässt und eines tränenreich erkennt, dass das andere es schon wieder verlassen hat.

Flieg davon, Wort. Aber bleib bei mir, Wortgebender, damit wir neue Worte für die Einsamkeit finden.

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