Das bin ich

März 23, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Weißt du eigentlich, wie schnell die Tage vergehen, seit niemand mehr an ihnen zerrt und zieht – als würde niemand es für wichtig befinden. Du lässt ein Grinsen auf zerschundenen Lippen erscheinen und ich weiß, wie sehr es dir eigentlich weh tut, doch du entscheidest dich dafür, niemanden mehr Teil haben zu lassen.
Ich nahm mir das Leben und versuchte, jemand anderes zu sein. Einen ganzen Tag lang war ich high. Der Schmerz war weg – und du würdest mir doch nicht glauben, wenn ich es wagen würde, dir davon zu erzählen. Du willst nicht hören, wie sehr ich es bereue, den Krankenwagen gerufen zu haben. Um Hilfe gebeten zu haben. Ich blute ohne dass es jemand sieht / ich denke, dass die Tage mich nicht mehr leiden können. Du ignorierst jeden einzelnen meiner simplen Schreie, als würde meine Stimme leiser als das Flüstern des Frohsinns sein. Dabei missbrauche ich meine Stimmbänder und meine Kehle … sie bricht.
Und ich sagte mir, ich würde es nie wieder tun. Ich würde nie wieder versuchen, mir das Leben zu nehmen. Und ihr habt mir alle geglaubt, als wäre es etwas, das ihr um Gedeih und Verderb habt glauben wollen. Mir geht es schon lang nicht mehr gut und ich kann es nicht mehr verbergen. Ich kann schon lang nicht mehr dem Verurteilen eurer verpesteten Gedanken Stand halten.

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