Es ist still.

Oktober 15, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Hinter der Wand ertönen gedämpft Stimmen, ein Lachen, das Klirren von Gläsern. Aber es scheint weit weg, weit weg von hier und von mir. Das Radio ist aus und auch der Computer schweigt. Die Telefonleitung ist tot. Ich sitze an der vorderen Kante des Sofas, kralle meine Fingernägel in die harten Polster. Mir ist kalt. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Juni 22, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Vorsichtig hebe ich den heißen Becher an meine Lippen und nehme einen Schluck. Dabei verbrenne ich mir die Zunge, aber das ist es wert. Der dünne Dampf über der Flüssigkeit benebelt meinen Verstand mit unzähligen, mir unbekannten Düften und senkt sich mit einer Schwere auf mich herab die mich erdrückt. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Wut

Mai 20, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein bestialischer Schrei erfüllt die Luft, berührt zischend die dunklen Wolken über uns, so nah und doch so fern. Er fordert Vergeltung, Rache. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ende

Mai 13, 2011 § Ein Kommentar

Reiß mir das Herz heraus, zerquetsch es mit deinen Händen so dass das Blut aus ihm quillt und deine Hände, deine Arme, dich besudelt. Spür den Schmerz den du bereitest, den du herausforderst, den du willst. Nimm diesen Klumpen eines Organs mit dir oder wirf ihn fort. Beachte mich nicht, sieh mir nicht ins Gesicht. Verachte mich. Mich und mein Elend, mein elendiges Herz. Und was zurück bleibt, das gehört mir, endlich wieder mir. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Frühling, überall.

April 4, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Spürst du die Zärtlichkeit in meinem Blick?
Wie die Sonne dein Haar streift und es aufleuchten lässt als sei es die Sonne selbst. Meine Sonne. In meinem kleinen Universum. Denn plötzlich ist es das; dein Lächeln gibt mir mehr Wärme als der gelbe Hitzeball am endlosen Himmel über uns. Ich will deine Hände berühren, deine Nähe spüren, bei dir sein. Meine Finger strecken sich nach dir aus, mein Herz, mein ganzer Körper strebt dir entgegen. Und beinahe berührst du mich, beinahe. Dann drehst du dich um und gehst den langen Weg nach Hause. So weit weg. Und ich stehe noch immer da, starre dir hinterher. Spüre den Frühlingshauch, mein pochendes Herz.
Oh süßer, süßer Schmerz.