Das bin ich

März 23, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Weißt du eigentlich, wie schnell die Tage vergehen, seit niemand mehr an ihnen zerrt und zieht – als würde niemand es für wichtig befinden. Du lässt ein Grinsen auf zerschundenen Lippen erscheinen und ich weiß, wie sehr es dir eigentlich weh tut, doch du entscheidest dich dafür, niemanden mehr Teil haben zu lassen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Bist in meine Welt eingebrochen, hast mich ausgeraubt.

September 9, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Nun finde ich etwas Zeit; stehle mir Ruhe, bevor die Nacht in meinen Kopf stürzt und jegliche Vernunft raubt. Meine Gedanken kreisen, zentrieren sich um deine Gestalt, die Schemenhaft vor mir tanzt, bis ich mein Gehirn überschwellen spüre. Das hier ist kein Traum, ich fühle wieder und es entzückt, verwirrt und verärgert mich zur gleichen Zeit.
Ich finde keinen Halt. Deine Augen habe ich nicht verloren, ich habe mich immer nach dir umgesehen und dir entgegengeblickt, in der Hoffnung, dich auffangen zu können. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Flashbacks

Juni 6, 2011 § Ein Kommentar

Meine Beine sind schwer, alles dreht sich, ich denke nicht, dass ich noch aufstehen kann.
„Weißt du, ich hasse dich w-w-w-wirklich“, grinse ich und mein Oberkörper kippt, meine Hand auf deinem Knie und alle lachen. Ich weiß, ich hab zu viel getrunken, ihr Lachen zehrt an meinem Grinsen und an meinem Aufrechtsein. Gedanken. Es tut weh, als du meine Hand fort schiebst und „Ja ja“ lachst. „Nächstes Mal nicht so viel trinken.“ « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Mit gebrochenen Beinen

Mai 23, 2011 § Ein Kommentar

Bin taub für all die positiven Aspekte, die mein Verstand immer wieder auflistet, als würde es etwas bewirken. Als könnten sich die Dinge dadurch von allein ändern – aus falschen Tatsachen werden Wahrheiten. Doch die einzige und pure Wahrheit ist, dass sich nichts ändert. Die Nacht bleibt dunkel, selbst wenn mein Körper mir sagen will, dass es noch nicht um Schlaf gehen kann. Schlaf ist furchtbar weit weg in diesem Augenblick. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Reißen und in Splitter schlagen

Mai 17, 2011 § Ein Kommentar

Heute küsst du einfach meine Handgelenke. So sanft und ohne Gier, dass ich denke, du würdest wirklich etwas fühlen. Als hätte sich alles geändert – du weißt schließlich, dass ich an Wunder glaube, an kleine, bunte Einhörner und etwas, das Fremde einst ‚Glück‘ nannten. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Lähmung

Mai 15, 2011 § Ein Kommentar

Manchmal explodieren meine Gedanken, wachsen zu pulsierenden Befürchtungen an und ich weiß nicht, wo ich beginne und wo ich ende. Blasen vor meinen Augen, auf meinen Lidern, brodelnder Leerkörper. Und meine Hände schmerzen, wenn ich mit ihnen die Seiten deines Tagebuches umblättere. Augen, die sich nicht an das Dämmerlicht gewöhnen wollen, dabei ist es alles, das mich noch vor dem Wahnsinn schützt.

Manchmal weiß ich nicht, wo ich mit dem Tilgen anfangen soll. Die Nacht nimmt meine Gedanken, macht aus ihnen Wünsche, Hoffnungen, Verbesserungen. Doch ich weiß, sobald der erste Morgen anbricht und jungfräuliche Lichtstreifen flimmernd durch meine Fenster schickt, werden sie nur noch Nachbeben sein. Und du warst ihr Bringer, Bote schmerzender Kunde. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Bruch

Mai 11, 2011 § 3 Kommentare

Das Fenster aufgerissen und Nacht hereingelassen. Es ist furchtbar still, der Orgasmus klingt nicht nach, ich kann ihn nicht einmal mehr atmen hören. Dabei hängt sein Schweiß reif und stickig in der Luft und ich muss mir über die Arme reiben, so sehr bedrängt mich das Gefühl, dass sich der Gestank wie eine zweite Haut auf meinen Körper legt.

Ich fürchte, was ich nicht ändern kann. Gebeine, die sich strecken und Knacken, ich kann die Feuchtigkeit des alten Kaffeesatzes in den billigen Plastiktassen riechen und Übelkeit setzt sich wie ein Fieber in mein Fleisch. Nie habe ich daran geglaubt, dass es ein Fort ohne ihn gibt. Dass es ein Leben ohne knacksende Muskeln und Schweißgeruch geben kann. Ich kenne nichts anderes, weiß von nichts Besserem. « Den Rest dieses Eintrags lesen »