Davongetrieben

Juni 2, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich fühl mich ausgeschlossen aus deinem Leben. Endlose Debatten darüber, dass du mir keine Informationen gibst. Dass du dich vor mir verschließt und es nicht für nötig erachtest, mir zu erzählen, wie dein Tag war. Was du getrieben hast. Mit wem du unterwegs warst und welche Gedanken deinen Kopf wie neugeborene Völker besiedeln. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

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Ein Anfang

Mai 13, 2011 § 2 Kommentare

Ich lerne mich lieben. Es hat lange gedauert, bis ich an diesen Punkt gekommen bin. Für manche scheint es zum Erwachsenwerden dazu zu gehören, während andere von Geburt an dieses kleine „Ich“-Gen besitzen, das sie antreibt und ihnen immer wieder versichert, etwas besseres zu sein. Jemand zu sein, der etwas wert ist. Jemand, der kein wandelndes Nichts ist, das nur über die Gefühle der anderen lebt und sich nicht traut, eigene zu entwickeln, sich aus dem Fenster zu lehnen und den Schmerz ebenso laut in die Nachbarschaft zu schreien, wie die Freude für andere. Das Einzige, was ist, ist das offene Fenster, das auf Schreie wartet, während mein Mund immer verschlossen blieb und nicht bereit war, Schwächen einzugestehen, die mich noch wertloser gemacht hätten, als ich mich ohnehin schon fühlte. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Fremder.

April 25, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Du wirst mir fremder. Ich entferne mich von dir. Ziehe mich an einen Ort zurück, an dem mich niemand erreichen kann, auch du nicht, obwohl ich dir sonst immer eine Hand reichte. Eine Hand, die dich zu mir führen konnte, wenn du denn wolltest, weil du der Einzige warst, den ich bei mir ertragen konnte. Doch jetzt bleibt meine Hand geschlossen an meiner Seite, wenn ich verschwinde. Wenn ich die Mauer um mich herum höher ziehe, keine Lücken lasse, durch die du kriechen könntest, weil ich dich mit ausschließe. Denn du bist nicht mehr, was du mal warst. Du hast mich verloren. Ich ließ dich verlieren; im gleichen Zuge, wie ich mich selbst verlor.

Jetzt bist du einer von ihnen. Einer von denen, die ich ausschließe. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Löwenzahnfall

April 20, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Trage meine Tränen wie Schmuck auf deinem Gesicht. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Luft und Liebe

April 19, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Schillernd zarte Träume, umsäumt von einer transparenten Membran, die unter der Berührung meiner rauen Fingerspitzen leisklingend zittert, ehe sie bricht, platzt, sich aufwirft gegen den Druck und verschwindet, als hätte es sie niemals gegeben. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Verharrend.

April 19, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe dich verlassen. In Gedanken lief ich schon so oft davon, sagte dir nicht einmal Tschüss, war einfach weg aus diesem Leben, das du mir aufgezwungen hattest. Aber bloß in Gedanken. Mein Herz verweilte bei dir, hoffte und sehnsüchtelte, glaubte daran, dass es wieder werden könnte, wie es mal war, als du es noch zum Schlagen brachtest. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Ich brauche Luft

April 18, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

„Was tust du?“, „Was denkst du?“, „Mit wem redest du?“, „Worüber?“

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